Am 3. Juni 2026 veröffentlichte der US-Handelsbeauftragte (USTR) seine Abschnitt 301 Untersuchungsergebnisse und vorgeschlagene Maßnahmen zu Ländern/Volkswirtschaften, die es versäumt haben, das Verbot der Einfuhr von Zwangsarbeitsprodukten umzusetzen und wirksam durchzusetzen. In der Ankündigung wird ein zusätzlicher Zollsatz von 10 % gemäß Abschnitt 301 für 14 Länder/Volkswirtschaften und ein Zollsatz von 12,5 % für 46 weitere Länder/Volkswirtschaften vorgeschlagen – darunter Festlandchina, Hongkong und Vietnam – mit der Begründung, dass diese Länder „die Einfuhrverbote für Zwangsarbeitsprodukte nicht umgesetzt und wirksam durchgesetzt haben“.
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Dies stellt eine breit angelegte Zollklage gemäß Abschnitt 301 gegen 60 globale Volkswirtschaften unter der Begründung des „Zwangsarbeits-Importverbots“ dar. Die Maßnahmen könnten bereits im Juli 2026 wirksam werden.
Die vorgeschlagenen Ausschlüsse beschränken sich hauptsächlich auf:
Kritischer Hinweis:
Glaswaren und Keramikprodukte sind nicht nur von der pauschalen Zollerhöhung betroffen, sondern wurden in früheren Untersuchungen gemäß Abschnitt 301 auch ausdrücklich als vorrangige Kategorien gekennzeichnet, was sie besonders gefährdet macht.
Aromatherapie-Marken beziehen in der Regel eine Mischung aus ätherischen Ölen, Duftkerzen, Diffusoren, Glas-/Keramikbehältern usw. Die neuen Tarife werden mehrere verstärkende Effekte hervorrufen:
1. Gesamtproduktkostenanstieg
An Lieferketten sind oft mehrere Zielwirtschaften beteiligt (China ist ein bedeutender Hersteller von Aromatherapieprodukten). Für Produkte chinesischen Ursprungs könnten Grundzölle plus der 12,5-prozentige Zolltarif gemäß Abschnitt 301 und der 10-prozentige Zolltarif gemäß Abschnitt 122 die kombinierten Sätze auf 22–42 % ansteigen lassen.
2. Höhere Verpackungs- und Behälterkosten
Gläser für Kerzen, Keramikbehälter und Keramik-/Glasteile für Diffusoren unterliegen den neuen Zöllen, was die Beschaffungskosten für Verpackungsmaterialien direkt erhöht.
3. Die Margen werden gedrückt, der Preisdruck nimmt zu
Angesichts steigender Kosten müssen Marken proaktiv auf die Erwartungen der Verbraucher hinsichtlich Preisanpassungen eingehen und gleichzeitig den Service und die Markendifferenzierung verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Timeline-Erinnerung: Die Tarife sind noch nicht endgültig – der Prozess befindet sich noch in der öffentlichen Kommentierungs- und Überprüfungsphase, eine Umsetzung ist bereits im Juli 2026 möglich. Wichtige Termine:
Empfohlene Maßnahmen für Marken:
1. Beteiligen Sie sich aktiv am öffentlichen Kommentarprozess
Reichen Sie vor dem 6. Juli über die offiziellen Kanäle des USTR schriftliche Kommentare ein, in denen Sie die negativen Auswirkungen auf KMU und Verbraucher klar darlegen, und fordern Sie Richtlinienanpassungen oder Produktausschlüsse.
2. Überprüfen Sie Lieferketten und HTS-Codes
Identifizieren Sie die 10-stelligen HTS-Codes für alle importierten Produkte und bewerten Sie die Zollbelastung Zeile für Zeile. Kartieren Sie alle Lieferkettenglieder, an denen Zielwirtschaften beteiligt sind, und quantifizieren Sie Kostensteigerungen.
3. Sichern Sie sich jährliche Rahmenbestellungen zu Preisen ab Werk
Verhandeln Sie langfristige Jahresverträge mit Lieferanten, um feste Fabrikpreise sicherzustellen, um zu verhindern, dass sich Zollspitzen auf die Beschaffungskosten auswirken, und um die Budgets für das Gesamtjahr zu stabilisieren.
4. Suchen Sie professionelle Tarifberatung auf
Erwägen Sie die Beauftragung spezialisierter Handels-Compliance-Berater mit der Durchführung von Zollrisikobewertungen (z. B. Zollauswirkungsanalyse, Klassifizierungsprüfungen, Rückerstattungsanträge) und bleiben Sie über USTR-Updates auf dem Laufenden.
Sonnig Glaswaren Mit über 30 Jahren Branchenerfahrung werden wir weiterhin die Entwicklungen in der Tarifpolitik beobachten, beratende Unterstützung anbieten und unseren Kunden dabei helfen, diese Herausforderungen souverän zu meistern.